Ein Liebesroman voller Dramatik

Magnolien im Mondlicht – Marleen Reichenberg

Die 17jaehrige Noelle hat es nicht leicht im Leben. Sie muss ihre kranke, lieblose Mutter pflegen und sich als Veilchenbaeuerin muehsam den Lebensunterhalt verdienen. Ihr einziger Lichtblick ist der Nachbarssohn Connor, den sie seit ihrer Kindheit liebt und der ihre Liebe tief und innig erwidert. Doch Connor bekommt das Angebot, nach Amerika zu gehen und dort Karriere im Hotelfach zu machen. Wird Noelle ihn begleiten?

Der Roman ist in zwei Teile unterteilt. Der erste Teil spielt 1990, wir begegnen dem jungen Liebespaar und erleben die Hoehen und Tiefen, die Noelle und Connor gemeinsam durchstehen muessen. Der zweite Teil des Romans setzt exakt 10 Jahre spaeter ein, im Jahr 2000. Viel hat sich veraendert in dieser Zeit…

Angesiedelt ist dieser Roman in Suedfrankreich. Lebhaft schildert die Autorin die Landschaft – so anschaulich, dass man das Gefuehl hat, selbst die Ausfluege mitzuerleben. Doch nicht nur die Landschaftsbeschreibungen sind mitreissend und fesselnd. Auch die Geschichte selber laesst den Leser nicht mehr los. Die Charaktere sind sehr lebensecht beschrieben, und bei vielen Handlungen hat man das Gefuehl, direkt dabeizustehen und alles mitzuerleben.

Marleen Reichenberg hat einen wundervollen Schreibstil, die Geschichte ist fesselnd und man moechte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. „Magnolien im Mondlicht“ ist kein locker flockiger Liebesroman, den man liest und schnell wieder vergisst. Er hat sehr viel Tiefgang und laesst Platz fuer eigene Gedanken und Traeume. Und er bringt eine wichtige Botschaft mit: Die Wahrheit ist so unendlich wertvoll.

Eine Geschichte, die unter die Haut geht, bei der man schmunzeln, aber auch mitfiebern, wuetend sein und traurig sein darf. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und wohlverdiente 5 Sterne mit einem DANKE an die Autorin fuer das wundervolle Lesevergnuegen.

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Ein modernes Maerchen…

Der Weg zwischen den Sternen – Michelle Schrenk

„Der Weg zwischen den Sternen“ erzählt die Geschichte von Josy, die ein eigentlich gesichertes Leben fuehrt. Marc, ihr Verlobter, hat einen guten Job, sie selbst einen sicheren Arbeitsplatz und die Hochzeitsplanung laeuft in vollem Gange. Josys Mutter hat lauter nettgemeinte Vorschlaege fuer Hochzeitslocations und Dekoideen.
Doch dann begegnet Josy Tim. Tim – ihre grosse Jugendliebe – den sie seit 10 Jahren nicht mehr gesehen, aber irgendwie nie vergessen hat.
Ausserdem ist da noch Josys Oma, die immer wieder vom Maerchen „Der Weg zwischen den Sternen“ und einer verloren geglaubten Liebe erzaehlt. Was will sie Josy sagen und was soll Josy fuer sie herausfinden?
Michelle Schrenk hat mit diesem Buch ein wundervolles modernes Maerchen geschrieben. Ein Maerchen von Liebe, Trauer, Wut, Verzweiflung und ganz viel Hoffnung. Manchmal moechte man Josy schuetteln, weil sie sich selber aufgibt, statt ihren Traeumen zu folgen. Doch dann geschehen Ereignisse, die alles wieder ueber den Haufen werfen.
Die Protagonisten sind wieder sehr liebevoll gezeichnet. Josy, die so sehr die Sicherheit in ihrem Leben sucht, Josys Mutter, die eigentlich nur das Beste fuer ihre Tochter moechte. Die Oma, die nach einem Schlaganfall nicht mehr so kann, wie sie moechte.
Dieser Roman loest unendlich viele Gefuehle aus: Wut, Trauer, aber auch jede Menge Freude, Romantik, Liebe und vor allem Hoffnung. Wer glaubt, es geht nicht mehr richtig weiter, der sollte dieses Buch lesen. Es gibt Mut und Hoffnung, doch neue Wege zu gehen.
Ich habe gelacht, geweint, gehofft, mitgezittert.
Das Buch ist kein Buch, dass man als leichte Sommerlektuere „mal eben“ weglesen kann. Es ist eins, auf das man sich einlassen sollte, in dem man dann aber komplett versinken kann, in die Geschichte eintauchen kann.
Fuenf Sterne und eine klare Leseempfehlung gebe ich von ganzem Herzen!

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